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Selber zweifelnd bei dem Traum
Brücken immer dort zu bauen
wo das Meer unendlich ist
wo die Strömung tief am Grund
weder Halt für Pfeiler bietet,
noch den guten Ansatzpunkt.

Setze Seile an der hauchdünnen Linie
der endlos entfernten doch vertrauten Fremde
spanne zum Horizont weit die Taue
kenn‘ nur das Ziel, jedoch nicht das Ende.

Lege die Planken zu einen Steg
nehm‘ alles was ich kann und hab
mach daraus den Weg
unter mir schäumt wild die Gischt
hoffe, dass das Holz nicht zerbricht
und auch die teils morschen Trosse halten.

Das Feuer im Herzen treibt mich voran
weiter als ich selbst es wagen würde
weiter als die Sonne ihre Strahlen sendet
ohne einen Schimmer
wo und wie das endet.

Noch während die Brücke sich langsam baute
stieg manch gewaltige Welle empor
zerstörte, auf was ich eben vertraute
hab grinsend den bösen Geist im Ohr.


Seile rissen und Planken brachen
das Meer hat schon zu oft gewonnen
doch aufgeben, das kann ich nicht
beendet wird, was einmal begonnen.

Richte den Blick in die endlose Ferne
schwierig i…

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kein ja, kein nein, noch hoffnungsvoll, Ich nicht (nicht mehr) erkennen kann, was Ich noch tun soll.
Dir geht es ähnlich, denn in unserer not sitzen Wir beide im selben boot
das ab und zu auch zu kentern droht
das auf und ab, im orkan verbleibt und steuerlos in unserem leben treibt.
Wir beide hängen am seidenen faden befüllen mit tränen das eiskalte meer im dunkel der nacht Uns die träume haben es kostet so viel kraft Wir können kaum mehr
die zeit soll es lösen,
doch rettet Uns kein höheres wesen die endlichkeit fordert Uns nun:
Wir müssen selber etwas tun
die wellen schlagen schon über Uns doch mit Dir im boot ertrag' ich jede rauhe see der wind schlägt peitschend ins gesicht doch mit Dir im rücken tut's nur halb so weh
Wir driften, fast schwindet Uns das glück dreh doch die zeit nur ein klein wenig zurück
lass Uns das tun, was Uns immer verband: Gemeinsam die zukunft fest in der hand Gemeinsam mit und gegen den rest träumen, lachen, reden, lieben
und halten dabei einander ganz fest

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für meine Birgit

Ich halte jede Nacht deine Hand
mit dem Wissen: Du hältst mich fest

Ich gebe dir dutzend Küsse am Tag mit dem Wissen: Du gibst mir den einen zurück
Ich streichel dich wie fast zufällig mit dem Wissen: Du tust es immer bewusst
 Ich schmiege mich an dich mit dem Wissen: Du magst mich spüren
Ich schau dich so gerne an mit dem Wissen: Du schaust verliebt zurück
Ich sorge für kleine Aufmerksamkeiten mit dem Wissen: Du wirst auf mich aufmerksam
Ich rede so oft mit dir mit dem Wissen: Meine Worte erreichen dich
Ich gebe dir jede Freiheit, die du magst mit dem Wissen: Du nutzt sie für uns
Ich vertraue dir mein Leben an mit dem Wissen: Du wirst es bewahren
in diesem Wissen liebe ich Dich
Steffen Ismer

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Alles was die Lieder künden
hat die Seele einst durchlebt
jedes Lied ob trüb ob heiter
tief im Inneren gebebt.
Alles musste durch die Adern
stürmisch erst das Herzblut treiben
Eh ich mit den frischen Narben
konnt‘ als Lied es niederschreiben.
Jeder Ton und jedes Wort
im Moment im Geist geboren
über Finger Wege nimmt
ist ein Blitzlicht in die Seele
wird vom Augenblick bestimmt.
Liest man heute manche Zeile
hört mit Abstand manches Streben
fragt man sich nach einer Weile
wie konnt‘ man das überleben?
Auch dies geneigter Hörer, Leser
sei dir mit der Kunst verkündet
Kraft und Halt und Stärke man
in der wahren Liebe findet.
Sie hält mich fest
wenn alles droht
aus Händen mir zu gleiten.
Sie fängt mich auf
um für den Fall
den Aufprall zu vermeiden.
Sie gibt mir Kraft
wär da ein Weg
der mir die letzte nimmt.
Sie schenkt mir Licht
wär dieser Weg
von Finsternis bestimmt.
Sie macht mir Mut
wenn wieder Angst
versucht mich nachts zu quälen.
Sie zeigt mir auf
bin ich dabei
den falschen Weg zu wählen.
Sie tut mir gut
ist zärtlich gar
zum…

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Wie oft soll ich noch Runden dreh’n
die ich bereits gegangen bin.
Es fühlt sich leer und traurig an
ganz tief da in mir drin.

Nichts endet nein und nichts beginnt
so wenig hat noch Sinn.
Das Leben weil es lebt nicht mehr
ganz tief da in mir drin

Kein Schiff kann neues Land erspäh'n
ist‘s schon im Hafen hin.
Nie hab ich sowas kommen sehn
ganz tief da in mir drin.

Tausend Tränen hätt ich noch
doch für das Glück kein Neubeginn.
Worte nicht gesprochen sind
ganz tief da in mir drin.

Vertrauen wächst nicht einfach nach
das Tun bestimmt den Sinn.
Ich denk, du weißt das, fühlst es doch
ganz tief da in dir drin.

Ich hab genug von irgendwann, eventuell, vielleicht
dem warten, der Verhaltenheit.
Und das,
weil es nicht reicht.

Das war das letzte Mal, das letzte Lied
Das war das letzte Mal, dass ich dir sag
Wie sehr ich Dich geliebt hab
ich ständig an Dich denke
und wieder Zeit verschenke.


arrang.: Steffen Ismer
nach: Mia Querschreiber, Tim Bendzko

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da war endlich Stille
es tat nicht mehr weh

und in dieser Stille
die Stimme

jetzt geh!

da war'n endlich Wege
und auch war da Licht

und jeder der Wege
war Chance, war Sicht

da war endlich Anfang
ein Ende, ein gut

da war endlich Wille
für Schritte der Mut

da war endlich Einsicht
im Herzen die Kraft

mit welcher die Liebe
das Loslassen schafft

da war endlich Freude
und Lächeln und Leuchten

in Augen mit Tränen
die Wangen befeuchten

es war endlich Zeit
die Zeit zum Vergeben

jetzt ist der Moment
um wieder zu Leben

es war endlich Stille
es war endlich Schluss

das letzte Mal hadern
kurz vor dem Entschluss

dann war endlich Stille
es tat nicht mehr weh

und in dieser Stille
die Worte

ich geh.
nach: Mia Querschreiber, "Das letzte Mal"

Scharlatane in der berufl. Weiterbildung

"Der freie Mitarbeiter erklärt mit seiner Unterschrift, dass er bzw. sein Unternehmen nicht nach den Methoden von L. Ron Hubbard arbeitet, dass weder er noch seine Mitarbeiter nach den Methoden von L. Ron Hubbard geschult bzw. keine Kurse und/oder Seminare nach den Methoden von L. Ron Hubbard besuchen, dass er die Methoden von L. Ron Hubbard zur Führung seines Unternehmens (und auch zur Durchführung von Seminaren und Schulungsveranstaltungen) ablehnt und dass er bzw. sein Unternehmen nicht Mitglied der IAS (International Association of Scientologists) oder einer anderen Organisation, welche nach den Methoden von L. Ron Hubbard handelt, ist."

So sah 2007 noch die Ausschlusserklärung in meinen Dozentenverträgen aus. Man fürchtete nicht nur in der Fort- und Weiterbildung Scientology und wappnete sich, zumindest vertragsrechtlich, gegen die Anwendung deren Methoden in Lehrveranstaltungen.
Heute sucht man solche Vertragsbedingungen vergeblich. Was nicht heißt, dass heute Scientol…